| Trainingslager 2010 in Kühlungsborn |
Ostertrainingslager an der Ostsee
Kühlungsborn | 07.04.2010 | Josephina Hartung & Simon HellmannKühlungsborn ist ein kleines Städtchen, welches in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee gelegen ist. Die Stadt bietet einen wunderschönen Blick aufs Meer mit einem Steg, auf dem man bestens den Sonnenuntergang bzw. –aufgang bewundern kann. Die Jugendherberge ist etwa 800 Meter vom Strand entfernt und ist in einer Seitenstraße neben der einzigen Einkaufsstraße gelegen. Auch wenn das Essen am Anfang keinen guten Eindruck machte, gewöhnte man sich recht rasch an diese Umstände, welche auch in der gesamten Jugendherberge gegeben waren. Obwohl man erwähnen muss, dass der vorzügliche Apfelsaft das alles wieder ausglich.
Training war jeweils um halb 10 oder um 10, nachmittags um halbvier bzw. vier. Wenn Manfred und Jule guter Laune waren, scheuchten sie uns schon um 7:15 nach draußen zum Auftakt. Trainiert wurde auf einem 10 Minuten entfernten Sportplatz, der auch seinerseits an Möglichkeiten zu wünschen übrig ließ. Es gab nur eine Tartanbahn, auf der mit Spikes gelaufen werden durfte, die ungefähr 100 Meter lang war, allerdings ohne Auslauf. Der Platzwart ließ an Manieren und Gesprächigkeit, sowie Freundlichkeit einiges zu Wünschen übrig. Es war äußerst schwer, sich zu arrangieren, da der Kunstrasenplatz weder fürs Speerwerfen noch fürs Laufen mit Spikes geeignet war. Das Basketballfeld, welches auch auf der Sportanlage befindlich war, hatte den Nachteil, dass die Körbe parallel zur Außenseite standen, und nicht, wie üblich, gegenüber, was ein reguläres Spielen erschwerte. Trotz der widrigen Trainingsbedingungen hatten wir total Spaß beim Trainieren und konnten uns beim anschließenden Filmegucken auf Juju's Notebook entspannen. An Ostern hatten wir nur vormittags Training, was durch Osterspiele ersetzt wurde. Wir bildeten vier Gruppen, die jeweils von einem, unfairerweise auch manchmal von zwei Läufern angeführt wurde. Alle Teams bekamen einen mehr oder weniger sinnvollen Namen. Alles in Allem war die Trainingsfahrt eine sehr effiziente: sowohl soziale als auch talentfördernde Maßnahmen wurden bestens ergriffen. Ich (Josi) muss sagen, dass dies die beste Trainingsfahrt meiner 4 Jahre Leichtathletik war.
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Ein großes logistisches Problem war das Duschen. Dieses rührte daher, dass für etwa 30 – 35 Leute nur 8 Duschen zur Verfügung standen und deshalb nur mit Einplanung von langen Wartezeiten geduscht werden konnte. Des weiteren war der Speisesaal interessant zugerichtet.
